1. April 2022

Monatskommentar März 2022

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Neben der weiterhin hohen Zahl an COVID-Fällen mit umfassenden Lockdowns in China hielt der russische Angriff auf die Ukraine die Finanzmärkte weiter in Atem. In diesem Umfeld stehen die Notenbanken vor dem Dilemma zwischen Unterstützung der Wirtschaft durch eine weiter lockere Geldpolitik und der Notwendigkeit einer geldpolitischen Straffung als Reaktion auf die stark anziehende und vor allem energiepreisgetriebene Inflation. Im März kam es zu dem ersten, bereits erwarteten Zinsanstieg in den USA und einer geänderten Tonlage der EZB, die zwar Zinsanstiege in Europa jetzt noch nicht vorsieht, aber auch nicht mehr ausschließt – dies trotz negativer Auswirkungen für hochverschuldete Staaten, viele Schuldner, Versicherungen und Altersvorsorgesysteme.

Die Aktienmärkte wiesen bei hoher Volatilität eine regional unterschiedliche Entwicklung auf. Der durch US-amerikanischen Werte dominierte Weltaktienindex stieg im März um 3,7% (MSCI World Net Total Return Index in Euro). Die einzelnen Aktienmärkte verzeichneten auf Euro-Basis folgende Ergebnisse: Euro-Raum +0,8% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA +4,9% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +0,4% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Nebenwerte entwickelten sich im März schwächer als Standardwerte und legten 1,6% zu (World Small Cap Index in Euro). Die Aktienmärkte der Schwellenländer verloren per Saldo 1,3% (MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). […] weiterlesen

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1. März 2022

Monatskommentar Februar 2022

Der Angriff Russlands in den Nachbarstaat Ukraine am 24. Februar 2022 und die folgende heftige kriegerische Auseinandersetzung sorgt an den Finanzmärkten für Unsicherheit und führte zu Kurs-rückgängen – vor allem in Europa. Der Weltaktienindex gab im Februar 2,7% nach (MSCI World Net Total Return Index in Euro). Sowohl US-Dollar (+0,1%), als auch der japanischer Yen (+0,3%) legten gegenüber dem Euro leicht zu und was für den in Euro kalkulierenden Investor die Ergebnis-se des US-amerikanischen und des japanischen Finanzmarktes stützte. Die einzelnen Aktienmärkte verloren auf Euro-Basis im Februar wie folgt: Euro-Raum -3,0% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA -2,9% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan -1,3% (MSCI Ja-pan Net Total Return Index in Euro). Nebenwerte gaben bei deutlichen regionalen Unterschieden im Februar nur 0,1% nach (World Small Cap Index in Euro). Die Aktienmärkte der Schwellenländer verloren 3,2% (MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro).

Betrachtet man die konjunkturellen Auswirkungen des Konflikts, so ist zu befürchten, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung zumindest verlangsamen wird. Aktien in einem solchen Umfeld richtig zu timen ist auch für Fondmanager herausfordernd und die Richtung alles andere als eindeutig. So begann im Frühjahr 2020 kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie eine Börsenhausse, obwohl das wirtschaftliche Umfeld eigentlich gegenteilige Signale sendete.

Russische Aktien sind im Zuge der Auswirkungen des Konflikts nicht mehr handelbar. In den Portfolien der von uns empfohlenen Anlagen sind allerdings ukrainische oder russische Titel nicht bzw. nicht in nennenswertem Umfang enthalten.
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2. Dezember 2021

Monatskommentar November 2021

Nach einem guten Monatsbeginn sorgten in der zweiten Hälfte des Novembers die Entdeckung der Omikron Variante des Corona Virus und die damit verbundene wirtschaftliche Unsicherheit für einen deutlichen Einbruch an den Aktienmärkten. Zudem erhöhten auch die weiterhin hohen Inflationsraten die Risikoaversion der Marktteilnehmer. Der Weltaktienindex gab den größten Teils seines Wertzuwachses vom Monatsbeginn wieder ab und beendete den Berichtsmonat mit einem nur noch leicht positiven Ergebnis von 0,6% (MSCI World Net Total Return Index in Euro). Die Wechselkurse schwankten ebenfalls deutlich. US-Dollar und japanischer Yen stiegen gegenüber dem Euro um 2,0% bzw. 2,8% an, was für den in Euro kalkulierenden Investor die Ergebnisse des US-amerikanischen Marktes und des japanischen Finanzmarktes verbesserte. Das britische Pfund gab dagegen um 0,9% nach, so dass die Währungsentwicklung das Ergebnis des britischen Marktes für den Euro-Investor verschlechterte. Die einzelnen Aktienmärkte entwickelten sich auf Euro-Basis im November wie folgt: Euro-Raum -2,5% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA +1,3% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan+0,3% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Die Aktienmärkte der Schwellenländer verloren 1,4% (MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). […] weiterlesen

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Mai 2021

Negativzinsen – was nun?

Sinkende Zinsen und schmelzende Altersvorsorge erfordern Finanzbildung

April 2020

Geldanlage: Emotionen verstärken die Krise

Gerade in der Extremsituation einer umfassenden Krise werden Anlageentscheidungen durch Angst oder Gier getrieben. Diese Emotionen und das Bauchgefühl sind menschlich. Bei der Geldanlage können Emotionen jedoch zu systematischen Fehlern führen, erläutert Marion Lamberty, Geschäftsführende Gesellschafterin des VAA-Kooperationspartners FVP Gesellschaft für Finanz- und Vermögensplanung mbH in Köln. […] weiterlesen

Artikel in: VAA Newsletter Ausgabe April 2020 , Download (PDF)

2018

Zinsanstieg stellt Dividendenstrategien auf den Prüfstand

In den nächsten Wochen strömen die snack- und dividendenhungrigen Anleger wieder zu den Hauptversammlungen der börsennotierten Unternehmen.  

[...]

Anleger sollten aber dennoch auf der Hut sein. Die Popularität der Dividendenstrategien habe die Bewertungen der entsprechenden Aktien überproportional ansteigen lassen, warnte Marion Lamberty, Geschäftsführerin der FVP Gesellschaft für Finanz- und Vermögensplanung.

Autor(en): Alexander, Lutz Artikel in: Handelsblatt Onlineausgabe veröffentlicht am 16.04.2018

Dezember 2017

Vermögensanlage im Ruhestand: Geldanlagen im Zinstief

Es hat sich ausgespart. Spareinlagen, Termin- oder Tagesgeld bringen kaum noch Zinsen. Auch die Renditen festverzinslicher Wertpapiere sind historisch niedrig oder sogar negativ. Zehnjährige deutsche Staatsanleihen erwirtschaften weniger als ein halbes Prozent. Nach Abzug von Steuern und Inflation bleibt ein Verlust. Da diese beliebten Anlageformen inzwischen statt der gewünschten risikolosen Rendite eher ein renditeloses Risiko aufweisen, ist die Geldanlage im Ruhestand schwieriger geworden. Wie könnte im Niedrigzinsumfeld eine ausgewogene Anlagestruktur aussehen, die möglichst auch im hohen Alter gut zu handhaben bleibt? […] weiterlesen

Artikel in: VAA Magazin "Informationen für Pensionäre" , Download (PDF)