3. August 2026
Monatskommentar Juli 2026
Die weiter angespannte Lage in Nahost mit immer neuen Wendungen sorgte im Juli für anhal-tenden Preisdruck und entsprechende Inflationssorgen. Für die Märkte noch wichtiger waren die Quartalsberichte der großen Technologieunternehmen, die sehr unterschiedlich ausfielen. Die Börsen schwankten im Monatsverlauf entsprechend stark, was sich am Monatsultimovergleich der Indices kaum ablesen lässt. Der Weltaktienindex gab gemessen am MSCI World Net Return Index in Euro nur um 0,1% nach. Die regionalen Aktienmärkte verzeichneten im Juli auf Euro-Basis folgende Monatsergebnisse: Euro-Raum +1,0% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA -1,0% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +0,4% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Die Kurse der Nebenwerte gaben gegenüber Standardwerten deutlich -3,0% nach (MSCI World Small Cap Index in Euro). Der Index der Schwellenländeraktien verlor 3,7% (gemessen am MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro).
Der japanische Yen und das britische Pfund legten im Juli um 2,3% und 0,7% gegenüber dem Euro zu. Entsprechend verbesserte die Währungsentwicklung für den Euroinvestor die Resultate des japanischen und des britischen Finanzmarktes. Der US-Dollar gab dagegen 0,9% gegenüber dem Euro nach, was die Ergebnisse des US-amerikanischen Marktes für den in Euro kalkulie-renden Investor verschlechterte.
Der Goldpreis in Euro blieb im Monatsendvergleich unverändert.
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