Monatskommentar Oktober 2013

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Die internationalen Aktienmärkte setzten im Oktober ihre positive Entwicklung fort. An den Währungsmärkten stieg der Wert des Euro gegenüber den Hauptwährungen. Er legte gegenüber dem britischen Pfund um 1,3%, gegenüber dem US-Dollar um 0,4% und gegenüber dem japanischer Yen um 0,3% zu, was aus der Sicht des in Euro kalkulierenden Investors die Ergebnisse an den entsprechenden Aktienmärkten verschlechterte. Die einzelnen Aktienmärkte entwickelten sich auf Euro-Basis wie folgt: Euro-Raum +6,0% (EuroStoxx50 Kursindex), Großbritannien +2,8% (FTSE100 Kursindex), USA +4,0% (S&P500 Kursindex) und Japan -1,2% (Nikkei225 Kursindex). Die Kurse der Schwellenländer stiegen um 4,3% (MSCI Emerging Markets Kursindex in Euro). Die Nebenwerte blieben etwas hinter den Standartwerten zurück und legten um 2,6% (MSCI World Small Cap Kursindex in Euro) zu. Die weltweiten Aktienmärkte verzeichneten insgesamt einen Kurszuwachs von 3,4% (MSCI World Kursindex in Euro).

Entwicklung der Anleihenmärkte

Die Anleihenmärkte entwickelten sich im Oktober auf breiter Basis positiv. Die Umlaufrendite in Deutschland ging von 1,41% auf 1,36% zurück, was zu einem Anstieg des REX Performance Index von 0,6% führte. Die Kurse der Unternehmens- und Hochzinsanleihen stiegen insgesamt noch etwas stärker an als die Kurse der Staatsanleihen.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Die defensive Anlagestrategie1 schloss den Oktober mit einem Wertzuwachs von 0,7% ab. Sie blieb damit 0,7 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (80% REX Performance Index, 10% EuroStoxx50 Kursindex und 10% MSCI World Kursindex in Euro), der um 1,4% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (45,7%), Aktienfonds (24,3%), offene Immobilienfonds (0,5%), Hedgefonds (20,4%), Multi-Strategie-Fonds (2,5%), Managed Futures Fonds (1,6%) und Liquidität (5,0%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie2 verbuchte im Oktober einen Wertzuwachs von 1,1%. Sie blieb damit 2,2 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (50% MSCI World Kursindex in Euro, 25% EuroStoxx50 Kursindex und 25% REX Performance Index), der um 3,3% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (9,3%), Aktienfonds (67,0%), offene Immobilienfonds (0,1%), Hedgefonds (17,7%), Multi-Strategie-Fonds (1,4%) und Liquidität (4,6%).

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1. Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2. Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.