Monatskommentar Januar 2026

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Die Aktienmärkte begannen das Jahr 2026 zunächst freundlich, bis es Mitte des Monats zu erheblichen Kursschwankungen kam. Der Weltaktienindex beendete den Januar dennoch mit einem leicht positiven Ergebnis von +0,9% (MSCI World Net Return Index in Euro). Die Währungsentwicklung knüpfte an das vergangene Jahr an und der US-Dollar gab im Januar gegenüber dem Euro um weitere 0,9% nach. Dies verschlechterte aus Sicht des in Euro kalkulierten Anlegers die Ergebnisse an der US-Finanzmärkten. Der japanische Yen und das britische Pfund legten dagegen gegenüber dem Euro um 0,3% und 0,7% zu und stützten dadurch die Ergebnisse des japanischen und britischen Finanzmarktes. Die regionalen Aktienmärkte verzeichneten im Januar auf Euro-Basis folgende Monatsergebnisse: Euro-Raum +3,1% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA +0,5% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +5,2% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Nebenwerte performten besser als Standardwerte und legten um insgesamt 4,3% zu (MSCI World Small Cap Index in Euro). Schwellenländeraktien stiegen im Januar um durchschnittlich 7,5% an (MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). Gold gewann auch im Januar deutlich, bevor es zum Monatsende – nach Bekanntgabe des Kandidaten der US-Regierung für den neuen Präsidenten der US-Notenbank – starke Turbulenzen einsetzten. Trotzdem verzeichnete der Goldpreis in Euro im Januar einen hohen Wertzuwachs von 12,3%.

Entwicklung der Anleihenmärkte

An den Rentenmärkten gab es im Januar kaum Veränderungen und das Kapitalmarktzinsniveau verharrte nahezu auf dem Niveau des Jahresendes. Die deutsche Umlaufrendite ging von 2,78% leicht auf 2,74% zurück. Der REX Performance Index begann im ersten Monat des Jahres mit einem Anstieg von 0,3%. Auch Unternehmens- und Hochzinsanleihen legten insgesamt zu.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Der Anteilspreis der defensiven Anlagestrategie1 stieg im Januar um 2,1%, was für eine defensive Anlagestrategie ein hervorragendes Monatsergebnis ist. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (35,8%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,7%), Aktienfonds (25,3%; davon Absolute Return Aktienfonds 14,8%), Event-Driven-Fonds (17,3%), Convertible Arbitrage Fonds (10,7%), Alpha-Strategie (5,6%), Gold-ETC (2,6%) und Liquidität (2,6%).

Die ausgewogene Anlagestrategie2 verbuchte im Januar eine deutliche Wertsteigerung von 3,2%. Die Anlageklassen im Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (23,8%), Aktienfonds (56,3%; davon Absolute Return Aktienfonds 16,6%), Event-Driven-Fonds (10,1%), Convertible Arbitrage Fonds (5,5%), Gold-ETC (3,3%) und Liquidität (1,0%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie3 erzielte im Januar einen Wertzuwachs von 3,9%. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (12,7%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,9%), Aktienfonds (76,9%; davon Absolute Return Aktienfonds 12,0%), Global Macro Fonds (1,9%), Event-Driven-Fonds (3,0%), Convertible Arbitrage Fonds (3,4%) und Liquidität (2,2%).

 

 

References
1 Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2 Ziel der ausgewogenen Anlagestrategie ist es, Ertragserwartungen über Kapitalmarktzinsniveau zu erfüllen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen möglich.
3 Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.