Monatskommentar Mai 2026

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Die im April begonnene Erholung an den internationalen Aktienmärkten setzte sich im Mai fort. Das Geschehen stand weiter im Zeichen der Künstlichen Intelligenz, wobei diesmal nicht die großen Plattformen, sondern vor allem Unternehmen, die als Zulieferer oder Entwickler von deren Investitionen profitieren, gefragt waren. Die seit Ausbruch des Iran-Kriegs stark gestiegenen Energieaktien erhielten dagegen im Mai einen Dämpfer. Der Weltaktienindex legte gemessen am MSCI World Net Return Index in Euro 5,1% zu. Die regionalen Aktienmärkte verzeichneten im Mai auf Euro-Basis folgende Monatsergebnisse: Euro-Raum +3,2% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA +5,9% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +5,5% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Die Kurse der Nebenwerte blieben etwas hinter den Standardwerten zurück und verzeichneten ein Plus von 4,3% (MSCI World Small Cap Index in Euro). Schwellenländeraktien legten erneut zweistellig zu (+10,3% gemessen am MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). Der japanische Yen und das britische Pfund verloren im Mai gegenüber dem Euro 1,0% und 0,5% an Wert. Der US-Dollar legte im Mai um 0,6% gegenüber dem Euro zu. Entsprechend belastete die Währungsentwicklung für den in Euro kalkulierenden Investor die Ergebnisse am japanischen und britischen Finanzmarkt und verbesserte die Resultate des US-amerikanischen Finanzmarktes.

Der Goldpreis in Euro gab 1,1% nach.

Entwicklung der Anleihenmärkte

Das Kapitalmarktzinsniveau gab im Mai wieder etwas nach. Die deutsche Umlaufrendite sank von 3,08% auf 2,93%. An den Anleihemärkten stiegen die Kurse in allen wesentlichen Segmenten moderat an. Der REX Performance Index stieg im Mai um 0,9%.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Die defensive Anlagestrategie1 verbuchte im Mai eine Wertsteigerung von 1,0%. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (37,9%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,7%), Aktienfonds (25,9%; davon Absolute Return Aktienfonds 14,5%), Event-Driven-Fonds (19,3%), Convertible Arbitrage Fonds (11,4%), Gold-ETC (2,7%) und Liquidität (2,7%).

Die ausgewogene Anlagestrategie2 erzielte im Mai eine Wertsteigerung von 2,5%. Die Anlageklassen im Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (23,3%), Aktienfonds (52,2%; davon Absolute Return Aktienfonds 15,7%), Event-Driven-Fonds (12,4%), Convertible Arbitrage Fonds (7,8%), Gold-ETC (3,3%) und Liquidität (1,1%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie3 legte im Mai 3,2% zu. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (12,5%; davon Absolute Return Rentenfonds 2,0%), Aktienfonds (77,8%; davon Absolute Return Aktienfonds 13,4%), Event-Driven-Fonds (4,9%), Convertible Arbitrage Fonds (3,3%) und Liquidität (1,8%).

 

References
1 Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2 Ziel der ausgewogenen Anlagestrategie ist es, Ertragserwartungen über Kapitalmarktzinsniveau zu erfüllen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen möglich.
3 Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.