Monatskommentar April 2026
Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen
Nach den deutlichen Kurseinbrüchen im März erlebten die globalen Aktienmärkte im April eine insbesondere zum Monatsende hin rasante Erholung und der Weltaktienindex legte gemessen am MSCI World Net Return Index in Euro 7,6%. Die regionalen Aktienmärkte verzeichneten im April auf Euro-Basis folgende Monatsergebnisse: Euro-Raum +5,2% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA +8,8% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +7,2% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Die Kurse der Nebenwerte stiegen um 7,1% (MSCI World Small Cap Index in Euro) und Schwellenländeraktien legten sogar zweistellig zu (+12,7% gemessen am MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). Auch die nach Kriegsbeginn in Nahost von Risikoaversion geprägte Währungsentwicklung beruhigte sich zunächst. Der kurzfristig im März deutlich gestiegene US-Dollar gab im April um 1,5% gegenüber dem Euro nach, so dass für den in Euro kalkulierenden Anleger die positiven Ergebnisse an den US-Finanzmärkten geringer ausfielen. Der japanische Yen gab nur leicht um 0,2% nach. Dagegen legte das britische Pfund im April gegenüber dem Euro um 1,3% zu, was die Ergebnisse des Euroanlegers auf dem britischen Finanzmarkt verbesserte.
Der Goldpreis in Euro verlor 2,6%, zeigt aber im laufenden Jahr immer noch ein deutlich positives Ergebnis.
Entwicklung der Anleihenmärkte
Nicht zuletzt getrieben durch die stark steigenden Energiepreise zog die Inflation im April an, doch die Geldpolitik bleibt vorerst unverändert. Die ersten Sitzungen der US-Amerikanischen Notenbank Fed und der europäischen Notenbank EZB nach Beginn des Irankriegs zeigten eine zunächst abwartende Haltung. Allerdings stieg das Kapitalmarktzinsniveau weiter an. Die deutsche Umlaufrendite legte von 2,98% auf 3,08% zu. Der REX Performance Index verlor im April nur 0,1%. Nachdem die erste Phase der Risikoaversion vorbei war, legten die Kurse von Unternehmens- und Hochzinsanleihen aufgrund eines Rückgangs der geforderten Risikoaufschläge per Saldo wieder zu.
Entwicklung der Muster-Anlagestrategien
Der Anteilspreis der defensiven Anlagestrategie1 stieg im April um 2,3%. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (36,1%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,7%), Aktienfonds (25,8%; davon Absolute Return Aktienfonds 14,7%), Event-Driven-Fonds (19,3%), Convertible Arbitrage Fonds (10,8%), Gold-ETC (2,8%) und Liquidität (5,4%).
Die ausgewogene Anlagestrategie2 verzeichnete im April eine Wertsteigerung von 3,7%. Die Anlageklassen im Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (21,7%), Aktienfonds (52,2%; davon Absolute Return Aktienfonds 16,3%), Event-Driven-Fonds (12,8%), Convertible Arbitrage Fonds (5,2%), Gold-ETC (3,5%) und Liquidität (4,7%).
Die aktienorientierte Anlagestrategie3 beendete den April mit einem Wertzuwachs von 4,7%. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (12,7%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,9%), Aktienfonds (78,5%; davon Absolute Return Aktienfonds 13,6%), Event-Driven-Fonds (4,9%), Convertible Arbitrage Fonds (3,3%) und Liquidität (0,6%).
| ↑1 | Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich. |
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| ↑2 | Ziel der ausgewogenen Anlagestrategie ist es, Ertragserwartungen über Kapitalmarktzinsniveau zu erfüllen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen möglich. |
| ↑3 | Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden. |
