Monatskommentar Februar 2026

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Auch der Februar war ein guter Monat an den Finanzmärkten. Der Weltaktienindex beendete den Februar mit einem Plus von 1,5% (MSCI World Net Return Index in Euro). Die regionalen Aktienmärkte verzeichneten im Februar auf Euro-Basis folgende Monatsergebnisse: Euro-Raum +4,1% (MSCI Europe Net Total Return Index in Euro), USA -0,5% (S&P500 Net Total Return Index in Euro) und Japan +9,4% (MSCI Japan Net Total Return Index in Euro). Nebenwerte performten erneut besser als Standardwerte und legten um insgesamt 4,7% zu (MSCI World Small Cap Index in Euro). Schwellenländeraktien stiegen im Februar um durchschnittlich 6,3% an (MSCI Emerging Markets Net Total Return Index in Euro). Die Währungsentwicklung wies einen leichten Anstieg des US-Dollar von 0,3% gegenüber dem Euro aus, so dass sich aus Sicht des in Euro kalkulierenden Anlegers die Ergebnisse an der US-Finanzmärkten leicht besser darstellten. Der japanische Yen und das britische Pfund gaben gegenüber dem Euro um 0,5% und 1,2% nach und verschlechterten dadurch die Ergebnisse des japanischen und britischen Finanzmarktes. Der Goldpreis in Euro verzeichnete auch im Februar einen hohen Wertzuwachs von 8,2%.

Entwicklung der Anleihenmärkte

An den Rentenmärkten sank das Kapitalmarktzinsniveau. Die deutsche Umlaufrendite sank von 2,74% auf 2,62%. Der REX Performance Index legte im Februar um 1,0% zu. Auch die Kurse von Unternehmens- und Hochzinsanleihen stiegen insgesamt an.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Die defensive Anlagestrategie1 schloss den Februar mit einem Wertzuwachs von 0,6% ab. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (35,9%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,7%), Aktienfonds (26,0%; davon Absolute Return Aktienfonds 14,7%), Event-Driven-Fonds (17,2%), Convertible Arbitrage Fonds (10,6%), Alpha-Strategie (5,0%), Gold-ETC (2,8%) und Liquidität (2,5%).

Die ausgewogene Anlagestrategie2 erzielte im Februar eine Wertsteigerung von 1,2%. Die Anlageklassen im Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (23,1%), Aktienfonds (55,5%; davon Absolute Return Aktienfonds 16,0%), Event-Driven-Fonds (9,8%), Convertible Arbitrage Fonds (5,3%), Gold-ETC (3,5%) und Liquidität (3,0%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie3 beendete den Februar mit einem Wertzuwachs von 1,5%. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (12,4%; davon Absolute Return Rentenfonds 1,9%), Aktienfonds (76,3%; davon Absolute Return Aktienfonds 11,8%), Global Macro Fonds (1,9%), Event-Driven-Fonds (3,0%), Convertible Arbitrage Fonds (3,3%) und Liquidität (3,1%).

 

 

 

 

 

References
1 Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2 Ziel der ausgewogenen Anlagestrategie ist es, Ertragserwartungen über Kapitalmarktzinsniveau zu erfüllen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen möglich.
3 Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.