Monatskommentar Juli 2021

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Die Finanzmärkte entwickelten sich im Juli uneinheitlich. Zum einen hielten die Notenbanken trotz gestiegener Inflationszahlen an der lockeren Geldpolitik fest und sorgten damit für gute Stimmung an den Finanzmärkten. Zum anderen besorgte die Ankündigung stärkerer Regulierung des Bildungssektors durch die chinesische Regierung die Finanzmarktteilnehmer. Währungseffekte waren weniger spürbar als im Vormonat. Lediglich der Wertanstieg des japanischen Yen fiel mit 1,2% gegenüber dem Euro etwas deutlicher aus und verbesserte das Ergebnis des japanischen Finanzmarktes für den in Euro kalkulierenden Investor. Die einzelnen Aktienmärkte entwickelten sich auf Euro-Basis im Juli wie folgt: Euro-Raum +0,6% (EuroStoxx50 Kursindex), USA +2,2% (S&P500 Kursindex) und Japan -4,1% (Nikkei 225 Kursindex). Nebenwerte entwickelten sich wie im Vormonat schwächer als die Standartwerte und gaben 0,7% nach (MSCI World Small Cap Kursindex in Euro). Die Aktienmärkte der Schwellenländer verloren aufgrund der Turbulenzen am chinesischen Markt insgesamt 7,0% (MSCI Emerging Markets Kursindex in Euro).

Entwicklung der Anleihenmärkte

Im Juli fiel das Zinsniveau an den Kapitalmärkten erneut. Der REX Performance Index legte daraufhin um 1,1% zu. Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen konnten bei steigenden Risikoaufschlägen insgesamt nur geringe Wertzuwächse verzeichnen.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Der Anteilspreis der defensiven Anlagestrategie1 legte im Juli um 0,5% zu. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (34,7%; davon Absolute Return Rentenfonds 17,8%), Aktienfonds (35,4%; davon Absolute Return Aktienfonds 28,0%), Event-Driven-Fonds (15,5%), Convertible Arbitrage Fonds (5,8%), „Alpha Strategie“ (4,1%), Xetra-Gold (3,8%) und Liquidität (0,8%).

Die ausgewogene Anlagestrategie2 beendete den Juli mit einem Wertzuwachs von 0,6%. Sie blieb dennoch um 0,5 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (50% REX Performance Index, 25% EuroStoxx50 Kursindex und 25% MSCI World Kursindex in Euro), der 1,1% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (19,6%; davon Absolute Return Rentenfonds 9,2%), Aktienfonds (57,4%; davon Absolute Return Aktienfonds 20,6%), Event-Driven-Fonds (10,9%), Convertible Arbitrage Fonds (5,6%), Xetra-Gold (3,7%) und Liquidität (2,8%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie3 musste im Juli eine leichte Wertminderung von 0,2% hinnehmen. Sie blieb damit um 1,5 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (50% MSCI World Kursindex in Euro, 25% EuroStoxx50 Kursindex und 25% REX Performance Index), der 1,3% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (6,6%; davon Absolute Return Rentenfonds 2,0%), Aktienfonds (79,4%; davon Absolute Return Aktienfonds 11,4%), Global Macro Fonds (3,8%), Event-Driven-Fonds (6,2%), Convertible Arbitrage Fonds (3,2%) und Liquidität (0,8%).

 

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1. Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2. Ziel der ausgewogenen Anlagestrategie ist es, Ertragserwartungen über Kapitalmarktzinsniveau zu erfüllen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen möglich.
3. Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.