Monatskommentar Juli 2013

Entwicklung der Aktienmärkte und Währungen

Die internationalen Aktienmärkte schlossen den Juli mit insgesamt positiven Ergebnissen ab. An den Währungsmärkten gaben der US-Dollar, das britische Pfund und nahezu alle Schwellenländerwährungen gegenüber dem Euro nach. Dies führte für den in Euro kalkulierenden Investor zu schwächeren Ergebnissen an den Fremdwährungsmärkten. Die einzelnen Aktienmärkte entwickelten sich auf Euro-Basis wie folgt: Euro-Raum +6,4% (EuroStoxx50 Kursindex), Großbritannien +3,9% (FTSE100 Kursindex), USA +2,6% (S&P500 Kursindex) und Japan -0,6% (Nikkei225 Kursindex). Die Kurse der Nebenwerte legten um 4,1% zu (MSCI World Small Cap Kursindex). Die Kurse der Schwellenländer verloren 1,4% (MSCI Emerging Markets Kursindex in Euro). Die weltweiten Aktienmärkte schlossen den Juli mit einem Zuwachs von 3,0% ab (MSCI World Kursindex in Euro).

Entwicklung der Anleihenmärkte

Im Juli veränderte sich das Zinsniveau trotz eines zwischenzeitlich deutlichen Rückgangs per Monatsultimo kaum. Die Umlaufrendite stieg in Deutschland von 1,38% auf 1,39% an. Die Anleihenmärkte legten leicht zu. Der REX Performance Index stieg um 0,5%. Auch die Kurse von Unternehmens- und Hochzinsanleihen schlossen den Monat mit Wertzuwächsen ab.

Entwicklung der Muster-Anlagestrategien

Die defensive Anlagestrategie1 verzeichnete im Juli eine Wertsteigerung von 0,7%. Sie blieb damit 0,7 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (80% REX Performance Index, 10% EuroStoxx50 Kursindex und 10% MSCI World Kursindex in Euro), der um 1,4% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der defensiven Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (50,5%), Aktienfonds (20,7%), offene Immobilienfonds (0,8%), Global Macro Fonds (1,0%), Hedgefonds (21,2%), Multi-Strategie-Fonds (2,5%), Managed Futures Fonds (1,7%) und Liquidität (1,8%).

Die aktienorientierte Anlagestrategie2 erzielte im Juli eine Wertsteigerung von 1,9%. Sie blieb damit um 1,3 Prozentpunkte hinter ihrem Referenzindex zurück (50% MSCI World Kursindex in Euro, 25% EuroStoxx50 Kursindex und 25% REX Performance Index), der um 3,2% zulegte. Die Anlageklassen im Portfolio der aktienorientierten Anlagestrategie waren zum Monatsende wie folgt gewichtet: Rentenfonds (7,0%), Aktienfonds (59,6%), offene Immobilienfonds (0,2%), Global Macro Fonds (0,4%), Hedgefonds (20,7%), Multi-Strategie-Fonds (1,4%) und Liquidität (10,9%).

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1. Ziel der defensiven Anlagestrategie ist es, höhere Erträge als mit kursstabilen Anlagen zu erzielen. Den höheren Ertragserwartungen stehen angemessene Risiken gegenüber. Zwischenzeitlich sind mäßige Wertschwankungen möglich.
2. Ziel der aktienorientierten Anlagestrategie ist es, Ertragschancen zu nutzen, die über Kapitalmarktzinsniveau liegen. Dabei sind erhöhte Wertschwankungen unvermeidbar und müssen temporär toleriert werden.